Geburtstagstorten

Mein Freund hatte Geburtstag (das passiert ja üblicherweise einmal im Jahr) und weil es sich so gehört, dass man zum Geburtstagskaffee Kuchen anbietet, habe ich welchen gebacken und werde euch jetzt damit erfreuen.

20130812_152021 Zum einen gab es Zitronenmuffins. Das ist an sich nicht weiter spektakulär und das Rezept war auch kein übermäßig besonderes, sondern einfach ein Muffinrezept aus dem Internet, dem ich ein bisschen Zitronenaroma zugesetzt habe, weil ich es eben zitronig wollte und das Rezept vanillig war ursprünglich. Den Vanillezucker habe ich auch weggelassen. Ein kleines bisschen spektakulär war nur die Darreichungsform, die auch für viel Freude unter den Gästen sorgte, weil ich die Muffins nicht in normalen Muffinformen gebacken habe, sondern in Pralinenförmchen, sie waren also sehr mini. So wurden es auch ziemlich viele, ca. 90 Mini-Muffins, statt ca. 12 normale. Ach ja, und ich habe die Muffins zum Teil mit Speisefarbe rosa eingefärbt.
Schön an den Mini-Muffins ist ganz banal, dass sie so klein sind, dass sie mit einem Happs im Mund sind und aufgrund der Größe lösen sie eben außerdem Freude bei den Gästen aus. Die kann man meiner Meinung nach in dieser Größe zu allen möglichen Anlässen super verwenden. Es macht ein kleines bisschen Arbeit die ganzen Pralinenformen zu füllen, wenn man den Teig in eine Spritztülle füllt, geht es aber. Und man kann Mini-Muffins natürlich mit beinahe jedem Muffinrezept machen, logischerweise sollten aber keine zu großen Stücke, z.B. von Obst, drin sein. Und beim Backen sollte man am besten regelmäßig schauen, weil die Mini-Muffins natürlich schneller fertig sind, als normalgroße.

So, und dann gab es noch eine Torte. Eine Nougattorte um genau zu sein. Dafür habe ich drei sehr dünne Biskuitböden gebacken und mich gewundert, wie die Ersteller des Rezeptes aus der Teigmenge 5 Böden gemacht haben wollen. Dann habe ich aus Faulheit einen Sahnepudding aus dem Tütchen angerührt und ihn nicht aus Ei, Speisestärke und so selber gemacht. In dem Pudding wurde das Nougat aufgelöst und dann lässt man ihn abkühlen und dank der Tatsache, dass das die erste Buttercreme meines Lebens war, habe ich hier den fatalen Fehler begangen, die Butter schon einzurühren, als der Pudding noch lauwarm war. Das hätte mir ruhig auch mal einer sagen können, dass man den Pudding am besten kühlschrankkalt abkühlen lässt!
20130812_151729 Jedenfalls, ich hab also die zimmerwarme Butter eingerührt und die Creme wurde nicht wirklich fest, trotzdem hab ich mal die unteren beiden Tortenböden damit bestrichen. Der oberste war schon mit Nougat ohne alles bestrichen. Dann alle drei Böden aufeinander gesetzt und festgestellt, dass man das jetzt wohl mal kühlen sollte, damit es hält, also alles in den Kühlschrank. Die noch verbliebende Buttercreme auch. Irgendwann war dann alles kühlschrankalt und die Buttercreme ließ sich jetzt noch etwas fester aufschlagen, damit hab ich dann den Tortenrand gemacht und diese Tuffs auf die Torte gesetzt. Wie am Bild unschwer zu erkennen ist, muss ich das mit dem hübsch machen noch etwas üben. Eine weniger flüssige Buttercreme würde dabei wahrscheinlich helfen.
Das Ergebnis war sehr lecker und es lohnt sich auf jeden Fall die Torte mal wieder zu machen, dann allerdings mit sehr kaltem Pudding, und zimmerwarmer Butter, damit die Creme sich ordentlich fest aufschlagen lässt. Na ja, man kann ja nicht alles sofort wissen. Wahrscheinlich nehme ich beim nächsten Versuch auch weniger Milch für den Pudding, also statt 500 ml nur 400 ml oder so.

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