[Wanderbuch] Wallnusstörtchen mit Salzkaramell

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So, heute gibt es mal wieder etwas Süßes bei mir. Susi von Love in All hat ein Backbuch auf die Reise geschickt und dieses Buch hat im Moment bei mir Station. Bei dem Wanderbuch handelt es sich um das Buch „Backen – Meine Backrezepte für jeden Tag“* von Cathérine Jamin. In dem Buch sind wirklich viele, viele tolle Rezepte, einige davon sind vielleicht nicht ganz so sehr für jeden Tag geeignet, weil sie doch recht aufwändig sind, aber es sind auch genug einfache, schnelle Rezepte dabei und auch für die komplizierteren Rezepte gibt es die richtigen Tage.
Jedenfalls ist es mir gar nicht so leicht gefallen mich zu entscheiden, was ich backen soll, aber am Ende musste ich ja eine Entscheidung fällen und es wurde das letzte Rezept im Buch, nämlich die Engadiner Wallnusstörtchen mit Salzkaramell. Die Linzer Torte kann also noch jemand anderes backen, oder eines der anderen Rezepte, die noch nicht ausprobiert wurden während dieser Aktion. Es sind übrigens auch noch ein paar Slots frei, so wie ich das gesehen habe, also wenn noch jemand spontan Lust hat mitzumachen bei der Aktion, meldet euch bei Susi!
Nun aber zu den Wallnusstörtchen:
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Zutaten:
Mürbeteig:
80g Butter
80g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
200g Weizenmehl
Füllung:
250g Sahne
80g Waldhonig
50g gesalzene Butter
130g Zucker
200g Walnüsse

Zunächst bereitet man aus den dafür vorgesehenen Zutaten einen Mürbeteig. Das ist ziemlich einfach, man packt alles zusammen in die Küchenmaschine und lässt diese kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Zur Not kann man auch mit den Händen hinterher noch einmal kurz nachkneten. Dafür sollten am besten alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Den Teig stellt man dann mindestens eine Stunde kalt, ich habe ihn über Nacht im Kühlschrank gehabt.
IMG_0425Die Füllung ist es komplizierter. Zuerst kocht man Sahne, Honig und gesalzene Butter zusammen auf. Man muss hier nicht so aufpassen wie beim Milch aufkochen, aber dabei bleiben sollte man wohl trotzdem. Übrigens fand ich, dass die Mischung beim Blubbern total witzig aussah, ich hab das auch mal fotografiert, aber so ganz toll erkennen kann man es nicht. Es waren halt so viele, ganz kleine Blubberhügel in der Mischung, total süß! Und es roch ganz wunderbar!
IMG_0430Dann wird der Zucker karamellisiert. Weil ich verwirrt war, habe ich 180g statt 130g genommen, aber ich glaube, dass 130g vollkommen ausreichend gewesen wären, es ist schon sehr süß geworden bei mir! Zucker karamellisieren ist auch nicht schwer, aber auch hier sollte man dabei bleiben, wenn der Schmelzvorgang des Zuckers eingesetzt hat, geht es nämlich ruck zuck und man will ja nicht, dass es zu braun und damit bitter wird. Also: Zucker im Topf auf den Herd und immer schön aufpassen und den Topf hin und wieder ein bisschen schwenken.
Das fertige Karamell vom Herd nehmen und vorsichtig mit der Sahne-Honig-Butter-Mischung ablöschen. Der Dampf, der dabei entsteht, ist sehr heiß, weil das Karamell sehr heiß wird. Aber wenn man die Sahnemischung vorsichtig eingießt und dabei die Hand nicht direkt über den Karamelltopf hält, sollte das nichts passieren. Im Rezept steht, dass man das Ganze nochmal aufkochen soll, bei mir hat die Mischung jetzt von sich aus so extrem geblubbert, da musste nix mehr aufgekocht werden. Wie gesagt, Karamell wird sehr heiß, das blubbert die Sahne auch ohne Herdplatte sofort. In die Karamellsahne werden nun noch die Wallnüsse gemischt.
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Nun kommen wir wieder zurück zum Mürbeteig. Dieser wird nun dünn ausgerollt, am besten auf einer bemehlten Arbeitsfläche. Der Teig ist zu weich, als dass man ihn gut zwischen zwei Backpapieren ausrollen könnte, er bleibt dann nämlich am unteren kleben, ich hab das mal für euch ausprobiert. Nun sticht man 24 Kreise aus, das geht mit einem Glas, mit einem entsprechenden Ausstecher geht es aber wohl noch etwas besser. Mit diesen kleinen Tortenböden legt man die Mulden einer 24er Mini-Muffin-Form aus, so man eine solche hat. Ich hatte leider keine, deswegen habe ich normalgroße Muffinförmchen genommen, dadurch wurde der Rand der Törtchen niedriger und auch ein bisschen ungleichmäßig hoch, was zum Glück den Geschmack nicht negativ beeinflusst.
In die Böden füllt man nun mit einem Löffel die Walnuss-Karamell-Mischung und dann kommt alles bei 180°C für ca. 15 Minuten in den Ofen. Dabei blubbert der Karamell wieder ganz doll, das muss so!
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Mein kleines Fazit: Sehr lecker, aber auch sehr süß. Da ich aber wie gesagt schusselig war und 50g zu viel Karamell produziert habe, kann das daran liegen. Trotzdem werde ich beim nächsten Mal nicht nur die Zuckermenge im Karamell auf die angegebenen 130g reduzieren, sondern wahrscheinlich auch weniger Zucker in den Mürbeteig tun. Außerdem werde ich vielleicht ein kleines bisschen extra Salz ins Karamell rühren, nicht viel, aber ein bisschen, ich fand nämlich dass man das Salz gar nicht rausschmeckt und das ist ja fast ein bisschen schade.
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Übrigens, falls euch, wie mir, etwas von der Karamellfüllung übrig bleibt, diese schmeckt auch pur böse lecker und lässt sich auch am nächsten Tag ganz wunderbar mit Vanilleeis genießen.

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3 comments

  1. Das sieht mega lecker aus und ich freue mich sehr, dass du bei meiner Aktion mitgemacht hast. Ich wünschte, ich hätte eins davon probieren können und die Idee mit dem Eis… mmmhhhh… 🙂

    LG Susi

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